Zum wiederholten Male ist es unserer Mannschaft nicht gelungen, die Früchte für Ihre tolle Arbeit in  vollem Umfang zu ernten. Nach so einen Spiel bist du erst mal völlig frustriert, weil das Spiel einfach einen Lauf  genommen hat, den du selber so nicht in der Hand hast, so Michael Pelko nach dem 3:3 Endstand. Es ist  schon sehr fragwürdig, warum ein Assistent des Referees so in ein Spiel eingreifen muss. 

Simon Walch, ein Sportler mit sehr hohem Anspruch an sich selber, war wütend über sich, als er einen Pass nicht zu seinem Mitspieler gebracht hatte, daraufhin forderte der Linienrichter den an sich gut leitenden Schiri Schedler auf, den Spieler Walch mit gelb zu verwarnen. Leider eine falsche Wahrnehmung des Linienrichters, da Walch nicht einmal im Ansatz irgendjemand  beleidigt hatte…..dass diese gelbe Karte derartige Konsequenzen haben wird, konnte da noch nicht erahnt werden. 

Nun aber zum Spiel: 

Was das Team gegen den Spitzenreiter auf den Platz brachte war schon sehr beeindruckend! Läuferisch und auch spielerisch war man, abgesehen von der Anfangsviertelstunde, die bessere Mannschaft. Der Tabellenführer war lediglich mit langen hohen Bällen wie auch bei Standards gefährlich. 

Das 1:0 fiel dann durch einen Elfer, den Umjenovic sicher einschob. Dass es bei einem Foul an Andreas Bechter einen Elfer für Höchst gegeben hat, passte voll ins Bild an diesem Tag. Wenige Minuten später dann der verdiente Ausgleich durch den unermüdlichen Käpt‘n Rene von der Thannen. Dann kam der Auftritt von Ribi Ribeiro, er schloss einen Konter mit einem sehenswerten Schlenzer ab, Nagel im Tor der Höchster war chancenlos. 

Nach einem Foul von Simon Walch, für welches er zu Recht eine gelbe Karte bekam, war Andelsbuch wie schon letzte Woche gegen Egg wieder nur zu zehnt. Bitter dabei, das Zustandekommen seiner ersten gelben Karte! 

Unsere Mannschaft startete hellwach in die 2. Halbzeit und in Person von Marcelo Theisen wurde ein Zuckerpass von Ribeiro unnachahmlich im Gehäuse der Höchster untergebracht. Andelsbuch blieb weiterhin spielbestimmend, von Höchst kam in dieser Phase des Spiels sehr wenig. Ein Serie von Eckbällen wurde dann wieder einmal zu unserem  Verhängnis, 3:2 und nur noch 15 Minuten zu spielen. 90 + 3 waren gespielt, Andelsbuch brachte den Ball nicht mehr entscheidend weg vom eigenen Tor und des folgte erneut ein Eckstoß aus dem dann das glückliche 3:3 für die Höchster entstand. 

Fazit : Fehler passieren und das macht unseren Sport auch aus, aber in einem eigentlich fair geführten Spiel so Einfluss zu nehmen wie es am Sonntag im Bezegg-Stadion passiert ist, sollte die Ausnahme bleiben .